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RCM2 bei Neuanlagen RCM wurde zuerst von der Luftfahrtindustrie, speziell für die Analyse neuer Flugzeuge eingeführt. Im restlichen industriellen Umfeld ist das noch nicht sehr verbreitet, da meist zuerst die Optimierung vorhandener technischer Anlagen im Vordergrund steht. Betriebe mit Erfahrung in der Anwendung des RCM-Verfahrens erkennen jedoch bald, dass dieses Verfahren auch sehr gut für neue Anlagen geeignet ist, besonders wenn es vor der Inbetriebnahme durchgeführt wird. Ein oft vorgebrachtes Gegenargument, dass keine Erfahrungen und keine Zuverlässigkeitsdaten vorhanden sind, ist eher ein Grund mehr, mit einer RCM-Analyse die neue Anlage zu untersuchen. Die Analyse setzt sich nämlich sehr intensiv und systematisch mit den Funktionen einer Anlage auseinander. Wenn die künftigen Anlagenbetreiber diese Phase der Analyse intensiv begleiten, ist der Lerneffekt, wie die Anlage funktioniert oder funktionieren soll, beträchtlich. Auch der Anlagenhersteller profitiert in dieser Phase, indem er Schwachstellen erkennt und diese oft noch vor der Inbetriebnahme oder Übergabe beseitigt. Beispiele für Analysen neuer Anlagen: Hafenkrananlage 26 to für Kohle und Erz in einem Hüttenwerk, Hochleistungs- Membranfilteranlage 75 l/s in einer Kläranlage, Dampfkessel 5 to/h mit Pelletfeuerung (z.Zt. größte Anlage Europas) in einem Pharmabetrieb.
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